Die Zäune der Finca Esquinzo

Hier geht es zur Petition

Seit über 10 Jahren bereitet das Gobierno, die Inselregierung mit Hauptsitz auf Gran Canaria, der Finca massive Schwierigkeiten.

Kurze Zeit nach Kauf des Grundstücks wurde das gesamte Areal, in dem auch die Finca liegt, zum Naturschutzgebiet erklärt.

Das Gobierno hat nun leider nach langem Ringen u.a. gerichtlich durchgesetzt, dass ein Teil der Umzäunungen entfernt werden muss, da einbetonierte Zäune in einem Naturschutzgebiet verboten sind.

Alle juristischen Möglichkeiten wurden bereits bis aufs letzte ausgeschöpft, so dass auf diesem direkten Weg nichts mehr zu erreichen ist.

Momentan kämpfen wir mit allen uns verbleibenden Mitteln darum, möglichst viele Zäune erhalten zu können. Der Weg geht über die Öffentlichkeit, die Presse, das Kanarische Fernsehen und die zuständige Gemeinde in La Oliva.

Zusätzlich bekommen wir Unterstützung von lokalen Tierschutzorganisationen und Vereinen, so wie von der politischen Gruppierung der „Animalisten“.

Wie das endgültige Ergebnis aussehen wird, wissen wir im Moment noch nicht, jedoch ist keines unserer Tiere in Gefahr, wir werden auf jeden Fall eine Lösung finden und für die weitere Unterbringung und Versorgung aller Fincahunde Sorge tragen.

Als Beispiel für den unermüdlichen Einsatz von Andrea und Pancho vor Ort haben wir einen Fernsehbeitrag (Min 9:28 bis 10:43) und einen Zeitungsartikel eingestellt:

www2.rtvc.es/television/Multimedia/Canarias%20Hoy-10834/19-01-15-353.aspx

www.canarias7.es/articulo.cfm?id=362668

Die Übersetzung des Artikels lautet wie folgt :

Die Tierschützer des Gnadenhofes für Hunde, der sich in Nähe des Berges Tindaya in der Schlucht Esquinzo befindet, zählen die Tage. Innerhalb von zwei Monaten, ab heute Dienstag, hat ihnen die spanische Regierung auferlegt, alle Zäune abzureißen. Die Zäune schützen vor allem das Grundstück, das sich in einem Vogelschutzgebiet befindet, vor den vielen Ziegen, die frei grasen.

Ein Experte der spanischen Behörde suchte heute am Dienstag das Grundstück des Tierschutzvereins auf, welches Andrea Wittwer und Francisco Ramón führen, um die Abrissverfügung der Zäune, der Lehmhütten und einer Pergola in die Wege zu leiten.

Obwohl die bürokratischen Wege kaum mehr zu bremsen sind, hoffen Andrea und Francisco Ramón auf ein Wunder, damit der Gnadenhof weiter bestehen kann. Aus diesem Grund werden sie in den nächsten Tagen die Gemeinde aufsuchen, um eine neue Bewertung des Grundstücks und eine Genehmigung für einen Jagdzaun zu beantragen.

Alternativ zu den jetzigen, bestehenden Zäunen, gibt es sogenannte Jagdzäune, die laut Gesetz auch in Naturschutzgebieten errichtet werden dürfen. Sie sind nur an Holzpfählen verbunden und nicht im Boden verankert, damit Kleintiere wie Hasen oder Igel durchlaufen können.

Hunderte Hunde jeglicher Rassen oder Mischlinge wurden seit Gründung des Gnadenhofes im Jahr 2001 von dem Finca Esquinzo Team gerettet. Die Anzeige seitens des Umweltschutzes von Spanien ist ein harter Schlag, denn ohne Zaun um das Gelände können Andrea und Francisco Ramón ihren Tierschutzgedanken nicht mehr weiter durchführen und gerettete Tiere nach Deutschland vermitteln.