Rosa Du fehlst uns!

Wenn wir morgens zum füttern kamen, wartete Rosa schon am Tor und stürzte sich mit voller Lust auf ihr eingeweichtes Futter. Sie hatte kaum noch Zähne, aber das wussten nur wir.

Wenn wir im Garten arbeiteten, dann beobachtete sie immer genau, was wir machen. Nie ließ sie uns aus den Augen, weil sie genau wusste, dass wir immer einen Knabberspaß in den Hosentaschen hatten.

Wenn wir mit dem Auto wegfuhren oder wieder nach Hause kamen, am Zaun vorbei, wo Rosa erst mit Blanca und Azul, danach mit Negro das Grundstück bewachte, rannte sie immer voller Freude den Zaun entlang und bellte, sie war ein toller Wachhund!

Vor 10 Tagen konnte Rosa nicht mehr aufstehen, ihre Hüftdysplasie bereitete ihr solche Schmerzen, dass wir sie mit hohen Dosen Kortison und Schmerzmittel behandeln mussten. Wir gaben die Hoffnung nicht auf, aber Rosa war müde, sie wollte einfach nicht mehr, schweren Herzens mussten wir sie gehen lassen.

Wenn wir heute die Hunde füttern, dann ist Rosas Platz leer. Wenn wir im Garten arbeiten, beobachtet uns niemand und wenn wir wegfahren oder wieder nach Hause kommen, bellt kein Hund mehr am Zaun.

Rosa! Du fehlst uns sehr!