Lemgos Weg über die Regenbogenbrücke

Lemgo verstarb am 11. Juli 2014, wir fanden ihn unter dem selben Baum, genau am selben Platz wie vorher Georgia am 7. Juli 2014.

Wer es nicht mit eigenen Augen gesehen und die beiden Hunde nicht gekannt hat, wird das kaum glauben, aber es stimmt tatsächlich und wurde nicht von uns erfunden.

Lemgo kam als extrem ängstlicher, unberührbarer Hund im Jahr 2005 zu uns, zwei Jahre später als Georgia, die 2003 von der die Finca auf genommen wurde.

Beide Hunde kamen mit den gleichen Problemen, sie teilten das gleiche Schicksal, waren bis zum Schluß unantastbar, flohen vor dem Menschen und knurrten ihn an, vor allem Lemgo, als wolle er Georgia beschützen.

Die beiden Tiere fanden wie selbstverständlich zueinander, sie frassen aus dem selben Napf, schliefen nebeneinander und flohen gemeinsam, wenn ein Mensch das Gehege betrat und versuchte, sich einem von beiden zu nähern.

Nachdem Georgia am Montag, den 7.Juli 2014 unter dem Pfefferbaum friedlich eingeschlafen war, hat sie vermutlich die Türe zur Regenbogenbrücke auf gelassen, um Lemgo den Weg zu weisen.

Als treuer Gefährte folgte Lemgo ihr im Alter von 12 Jahren, genau 4 Tage später.