Godín - 47 Tage waren einfach viel zu kurz!

Godín hat seinen Namen von einem bekannten Fussballspieler geerbt.

Als wir ihn in der Perrera vorfanden, war uns sofort klar, dieser Hund passt gut in unser „Rentnerrudel“, so weiß wie seine Schnauze ist, muss er ja sicher schon ein paar Jährchen auf dem Buckel haben.

Als wir Godín dem Tierarzt vorstellten war die Überraschung groß, den Godín war gar nicht so alt, wie wir dachten, „höchstens 7 Jahre“, sagte der Tierarzt.

Godín zeigte sich im Rudel als freundlicher, verspielter Schmusebär, er genoss es, mit Tato zu spielen, "vernaschte" unsere Hände, die ihn täglich streichelten und freute sich, dem Ball hinterher zu rennen.

Er konnte sich aber auch sehr gut alleine beschäftigen, indem er im Gehege nach Eidechsen suchte, voller Glück sprang er dabei in die Büsche und sein Schwanz wedelte wie wild.

Eines seiner größten Hobbys war aber das Fressen, für Pansen z.B. tat er fast alles!

Als Godín plötzlich keinen Appetit mehr zeigte, fuhren wir sehr besorgt mit ihm zum Tierarzt. In der Klinik wurde festgestellt, das seine Leberwerte schlecht waren,  so blieb er in der Klinik, unser Tierarzt wollte am nächsten Tag eine Biopsie entnehmen.

Bei der Operation stellte sich leider heraus, das Godin einen massiven Leber- und Milztumor hatte, schweren Herzens ließen wir ihn deshalb für immer schlafen.

Nur 47 Tage!

Viel zu kurz war unser Zusammenleben!

Wir wünschen Godin im Hundehimmel ein Feld voller farbiger, großer und kleiner Bälle, ine dauerhafte Quelle mit so viel Pansen wie er haben möchte und jede Menge Wassereimer, die er ausbuddeln kann!

Trennung kann man Tod wohl nennen

Denn wer weiß wohin wir gehen

Tod ist nur ein kurzes Trennen

Auf ein ewiges Wiedersehen